QBC6.1

 

Mit dem Umzug in den neu entwickelten und errichteten Stadtteil Quartier Belvedere beim Wiener Hauptbahnhof nutzt das Karl-Renner-Institut die Möglichkeit, seine Räumlichkeiten auf den Stand der Technik zu bringen. Offenheit, Transparenz und natürliches Licht ermöglichen einen zeitgemäßen Seminar- und Arbeitsbetrieb an der politischen Akademie der Sozialdemokratischen Partei Österreichs. Die entsprechend anspruchsvollen Innenausbauarbeiten wurde von der rhtb: projekt gmbh umgesetzt.

 

Als zentraler politischer Think-Tank nutzt das Karl-Renner-Institut seit Ende 2018 eine ebenso zentrale und öffentlich optimal erreichbare Adresse für seine zukünftigen Tätigkeiten sowie Diskussions- und Bildungsveranstaltungen. In der Karl-Popper-Straße 8, 1100 Wien, mitten im aufstrebenden Quartier Belvedere, wurde ein Rohbau gefunden, der nach eigenen Anforderungen und Vorstellungen individuell auf- und ausgebaut werden konnte. Ein wesentlicher Schwerpunkt dabei liegt im trockenen Innenausbau - also der Einteilung und Gestaltung der verschiedenen Arbeits-, Meeting- und Seminarräumlichkeiten sowie der Bibliothek.

 

Optik und Akustik

Bauherr und Architekten legten größten Wert auf Ästhetik und Technik. Die Lösungen sollten einerseits offen, nutzbar und "zum Angreifen" sein, andererseits auch wieder sinnvoll verdeckt werden und gestalterisch in den Hintergrund treten. Ein Beispiel dafür sind die gläsernen Trennwände der Seminarräume, in deren Zwischenräumen elektrisch gesteuerte und synchron arbeitende Jalousien zum Einsatz kommen. Die Profile der doppelschaligen und akustisch wirksamen Glaswände sind extrem schmal, kaum sichtbar und eröffnen somit ein weitläufiges Raumgefühl. Im Inneren sitzend, hat man das Gefühl, die gesamte Grundfläche (auch der angrenzenden Räumlichkeiten) nutzen zu können. Der hohe Tageslicht-Einfall macht den Einsatz künstlicher Beleuchtung innerhalb der Kernarbeitszeiten weitgehend überflüssig.

 

Flächenbündiges Glas

Die Mittel der Wahl: "Horizon" und "String2" - weltweit bewährte Glaswand-Systeme von Maars. Die millimetergenaue "Flush"-Technik macht es sogar möglich, das doppelte Glas der Biblocks mit dem Alurahmen zu verbinden, und das Profil hinter der bündigen Glasfläche nur noch als Schattenfuge erscheinen zu lassen. Innerhalb von nur sieben Werktagen wurde das gesamte Innenausbau-Projekt durch die Spezialisten von rhtb: abgeschlossen. Ein raffiniertes Detail: In der Bibliothek konnten durch den Einsatz zweier parallel freistehender Glaswände ohne Randabschlussprofile moderne Arbeitsplätze geschaffen werden, die einerseits einen offenen Eindruck vermitteln und andererseits doch ein ungestörtes Arbeiten ermöglichen.

 

Sonder-Lösungskompetenz

Im Spannungsfeld zwischen optischer Leichtigkeit und belastbarer Stabilität hatte das Innenausbau-Team einige Herausforderungen im Bereich der Wand- und Fassadenanschlüsse zu meistern. Durch Sonderlösungen konnten sämtliche Vorgaben und Auflagen erfüllt werden. Rainer Haubenwaller, rhtb:-Geschäftsführer zieht Resümee: "Die Umsetzung mit extrem schmalen Profilen und Rahmen ist immer Millimeterarbeit. Indem die Module heute fest verankert stehen und sämtliche funktionelle sowie ästhetischen Anforderungen erfüllen, haben wir bewiesen, dass rhtb: der richtige Umsetzungspartner für diese "Das-Große-und-Ganze-zusammenhaltende-Details" ist."

LEAN-CONSTRUCTION BMW MÜNCHEN

 

Die Dimensionen dieses Projekts der Bayrischen Motorenwerke AG:

Innerhalb von nur 14 Monaten Bauzeit wurde auf einer Grundfläche von 73.000 m² ein Multifunktionsgebäude mit rund 72.500 m² Bürofläche errichtet. In diesem Objekt werden bei Vollauslastung rund 3.100 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz haben. Ein spannendes Detail aus den Werkverträgen dieses Projekts: In keinem der Verträge wurde ein Endtermin, und daraus logischerweise auch keine Pönale, vereinbart. Trotzdem wurde das Projekt um 5 Monate schneller fertiggestellt als es der Terminplan in der Entwurfsphase vorgesehen hatte. Der Grund dafür: Silodenken wird überflüssig, weil es nichts zu verlieren gibt.

 

Da sämtliche Gewerke und Kooperationspartner an einem (zeitlichen) Strang ziehen, wird es auf der Baustelle eng. Alleine durch die rhtb: projekt gmbh wurden rund 2.725 Tonnen Baumaterial (siehe Material-Auflistung am Ende des Artikels) angeleifert und installiert. Aufgrund der im LEAN-Prozess vorgesehenen laufenden persönlichen Abstimmungen untereinander, konnten in dieser Phase sogar noch kurzfristig geäußerte Änderungswünsche der Auftraggeber berücksichtigt werden. „Im Zuge dieses Projekts haben wir wirklich gelernt, unsere Abläufe zu optimieren, die Mitarbeiter gezielt einzusetzen, Probleme frühzeitig zu erkennen, kommunizieren und zu lösen – und unsere Arbeitsweise gesamtheitlich zu überdenken“, ergänzt Rainer Haubenwaller.

 

Innerhalb der Bürobereiche wurden „Think Tanks“ als kleinere Besprechungs- und Arbeits-Einheiten installiert. Hier galt es, besonders hohe Anforderungen an die optischen, schalltechnischen und klimatischen Vorgaben zu erfüllen. Ähnliches galt für die technischen Einbauten hinter den Metalldecken. Aufgrund der Fülle an verschiedenen Haustechnik-Anwendungen war eine sehr genaue Planung der Belegung mit Kühlregistern nötig. Diese Details konnten allerdings vorab in – den LEAN-­Vorgaben entsprechenden – regelmäßigen Abstimmungen aller Gewerke geklärt und berücksichtigt werden.

 

Obwohl Bauleitung, Logistik, Vorarbeiter und Monteure davor bereits gut aufeinander eingespielt waren, konnte in diesem Fall das Teamwork nachhaltig verstärkt werden. Vor allem in der persönlichen Kommunikation und direkten Abstimmung mit anderen Gewerken vor Ort wurden neue Möglichkeiten ausgelotet, die Arbeiten nachweislich effizienter zu gestalten. Rainer Haubenwaller ergänzt: „Mit dem Einsatz in Deutschland waren wir auch mit einer Reihe anderer Normen, Verarbeitungsrichtlinien und gesetzlichen Vorgaben konfrontiert. Als Neulinge im Süddeutschen Raum mussten wir unsere Planungs- und Umsetzungskompetenz einmal mehr unter Beweis stellen.“

 

LEAN als Chance für die Zukunft

Für rhtb: bedeutet LEAN das immerwährende und tägliche Streben nach Erkennen und Eliminieren von Verschwendung, im Einklang mit einem möglichst optimalen Verhältnis zwischen der Ressourcen- und Flusseffizienz. LEAN-Management, LEAN-Design und LEAN-Construction können die geeigneten Methoden dafür sein, das Silodenken der einzelnen Gewerke aufzubrechen und die Unkultur des Gegeneinanders zu einer Kultur des Miteinanders zu machen.

 

Daten & Fakten

 

rund 11.000 m² Ständerwände (4-fach GK)

3.000 m² Vorsatzwände (2-fach GK) und Schachtwände

12.000 m² GK- Decken (E0 bis E90 sowie Lochdecken)

35.000 m² Metalldecken (davon rund 28500 m² Heiz-Kühldecken)

30.500 m² Doppelboden und Hohlraumboden

VGN MEDIATOWER

 

Während die Verlagsgruppe New (VGN) ohne gröbere Einschränkungen das Medienbusiness weiterführt, sollen im markanten Mediatower im zweiten Wiener Gemeindebezirk sämtliche Büro- und Redaktionsräume von Grund auf erneuert werden – eine (nicht nur) logistische Herausforderung für die rhtb: projekt gmbh als Innenausbau-Generalunternehmer.

 

Wöchentlich erscheinen diverse Magazine, die in den Redaktionsräumen des VGN Mediatower der Verlagsgruppe News in der Taborstraße 1 in 1020 Wien entwickelt werden. Der Redaktionsbetrieb darf keinesfalls unterbrochen werden, der Innenausbau sowie die Innenausstattung des Gebäudes bedürfen allerdings der kompletten Modernisierung. Aufgrund des umfassenden Know-hows aus vorangegangenen Großprojekten zeichnet die rhtb: projekt gmbh als Innenausbau-GU verantwortlich.

 

Eine der Voraussetzungen war es, sämtliche Leistungen rund um den Trockenbau aus einer Hand anzubieten und umzusetzen: Trennwände mit speziellen Schallschutzeigenschaften, Kühldeckensysteme, Doppelboden, Teppiche, PVC-Beläge, Fliesen, Türsysteme mit Holzelementen die Garagen-Bodenmarkierung sowie die Endreinigung des gesamten Gebäudes. Dazu kamen sehr enge Terminvorgaben von der Planung bis zur Übergabe der modernisierten Gebäudestrukturen – inzwischen wurde innerhalb des Gebäudes der Verlagsbetrieb weitergeführt.

 

Das „Geheimnis“ hinter der erfolgreichen Ausführung liegt in der perfekten Einlagerungslogistik. Vor Ort wurden die Etagen und Arbeitsbereiche in Bauabschnitte eingeteilt, plangemäß vorbereitet, beliefert, umgesetzt und unmittelbar nach Fertigstellung wieder zur Nutzung freigegeben. Für die ­rhtb:

pro­jekt gmbh bedeutete, dass es keinerlei Raum für Toleranzen gab – immerhin umfasst der VGN Mediatower 21 Etagen (vom 3. UG bis zum 18. OG) mit unterschiedlichen Flächenwidmungen und -nutzungen.

 

Daten & Fakten

 

Architekten:

Bauzeit:

Verbaute Fläche:  m²

ZENTRALE DER AK WIEN

 

Eine zeitgemäße Interessensvertretung der Arbeitnehmer braucht ein zeitgemäßes Umfeld für Beratungen und administrative Arbeiten. Die AK entscheidet sich deshalb, ihre Zentrale in der Plößlgasse/Prinz-Eugen-Straße, 1040 Wien, von Grund auf zu erneuern. Der trockene Innenausbau inklusive individueller Sonderlösungen kommt von der rhtb: projekt gmbh.

 

Mit insgesamt neun Etagen, zwei Untergeschoßen und sieben Obergeschoßen, zählt der Neubau der AK-Zentrale durchaus zu den größeren Innenausbau-Projekten der rhtb: projekt gmbh. Als Innenausbau-GU ist es nötig, die Arbeiten mit allen anderen Gewerken genauestens zu koordinieren. Denn nicht nur der Terminplan ist eng gesteckt, auch vor Ort gibt es räumliche Einschränkungen. Weiters haben die Böden, Wände und Decken zusätzlich zu ihren System-Grundfunktionen auch eine Reihe von Zusatzfunktionen zu erfüllen.

 

Für die geplanten freistehenden Bürotrennwände gibt es noch keine Systemlösung am Markt. Hier entwickelt und realisiert die rhtb: projekt gmbh individuelle Stahl-Sonderkonstruktionen und installiert zusätzlich projektspezifische Akustikdecken. In den Räumlichkeiten für Kundenverkehr, Rechtsberatung, Schulungen, Veranstaltungen und Verwaltung werden Flächenhohlboden mit Kautschuk- oder Eichenparkett-Belag, Stahl- und Formrohrkonstruktionen für Trockenbauwände, Alu-Lichtrasterdecken sowie Akustikdecken in Spezialausführung verbaut.

 

Nach rund sechs Monaten Arbeitszeit werden die neun Etagen fristgerecht dem Auftraggeber übergeben. Die bestandene Analyse und Kontrolle der Arbeitsplatzergonomie durch die AK selbst versteht sich als eine Art Qualitätssiegel für die Leistungen der rhtb: projekt gmbh. Die AK nutzt seitdem ihre eigene Zentrale in Wien als Best-Practice-Beispiel für eine durchdachte Arbeitsumgebung.

 

Daten & Fakten

 

Architekten:

Bauzeit:

Verbaute Fläche:  m²

ERSTE BANK CAMPUS

 

Mit der Umsetzung des neuen Headquarters setzt die ERSTE Group eine architektonische Benchmark im Sonnwendviertel, unmittelbar neben dem ebenfalls neu errichteten Wiener Hauptbahnhof. Die Trockenbauleistungen und -lösungen der rhtb: projekt gmbh bilden den technischen Rahmen der mehr als 160.000 m² umfassenden Büroflächen.

 

Das architektonisch wegweisende Headquarter der ERSTE Group in Wien wird vom Unternehmen selbst als „Zusammenarbeitsplatz“ bezeichnet – und sogar in den Verträgen mit den umsetzenden Bauunternehmen als solcher definiert. Eine spannende Ausgangssituation für die rhtb: projekt gmbh, deren Unternehmensphilosophie „Wir glauben an gebaute Qualität“ selbst einen hohen Anspruch an den Mehrwert der eigenen Arbeit stellt. Als verantwortliches Unternehmen für die maßgeschneiderten Trockenbauumsetzungen in den mehr als 160.000 m² umfassenden Büroräumlichkeiten konnte das rhtb:-Team seine Expertise auf vielfältige Weise unter Beweis stellen.

 

Die Herausforderungen lagen darin, eine Vielzahl an Sonderausführungen und -funktionen nahezu „unsichtbar“ einzubauen und in das Gesamtkonzept zu integrieren. Rund 150 verschiedene Typen an Fassadenanschlüssen sowie raumtechnische Zusatznutzen von Akustikputz- und Klimadecken wurden „hinter den Kulissen“ verbaut. Dazu kommen verschiedenste Boden-, Doppelboden- und Hohlraumbodensysteme – auch als luftführendes Druckluftboden-System. Abhängig von der Verwendung in den allgemeinen Bereichen, Besprechungsräumen und Büros wurden textile Bodenbeläge, Kunststoffbeläge sowie der sonderausgeführte (für das Lüftungssystem speziell perforierte) Parkettapplizierung verlegt.

 

Der ERSTE Campus hat sich auch für die rhtb: projekt gmbh als „Zusammenarbeitsplatz“ erwiesen: Denn Projekte dieser Größenordnung und strukturellen Vielfalt verlangen danach, untereinander effizient, produktiv und kommunikativ zu arbeiten. Heute nutzen mehr als 4.000 Mitarbeiter, Kunden und Gäste Tag für Tag die Flächen des Campus’, in dessen Trockenbau-Strukturen gebaute Qualität von rhtb: steckt.

 

Daten & Fakten

 

Architekten:

Bauzeit:

Verbaute Fläche:  m²

WIRTSCHAFTSKAMMER ÖSTERREICH

 

Die Modernisierung des in die Jahre gekommenen WKO-Gebäudes im vierten Wiener Gemeindebezirk wurde international mit großem Interesse verfolgt. Im Inneren des umfassenden Komplexes sorgt die rhtb: projekt gmbh für zeitgemäße technische Decken- und Sanitärlösungen auf insgesamt 12 Etagen.

 

Nach mehr als 50 Jahren intensiver Nutzung entschließt sich die Wirtschaftskammer Österreich, den umfassenden Gebäudekomplex an der Wiedner Hauptstraße auf den Stand der Technik zu bringen. Mit einem Gesamtbudget von mehr als 39 Mio. Euro werden nicht nur die 16.500 m² Fassade saniert, 1.800 Fenster ausgetauscht, neue Lüftungs- und Klimatechnik mit Wärmerückgewinnung installiert und ein Glasaufbau als zwölftes Stockwerk aufgesetzt – auch die Innenbereiche werden rundum erneuert. Die rhtb: projekt gmbh übernimmt dabei als Bestbieter sämtliche Trockenbauarbeiten im Decken- und Sanitärbereich.

 

Weite Räumlichkeiten und Gänge kombiniert mit hohen Mitarbeiter- und Besucherfrequenzen machen es nötig, den Fokus ganz klar auf den akustischen Mehrwert der zu verarbeitenden Materialien zu legen. Speziell im Eingangsbereich – mit neun Metern Raumhöhe und Steinboden – den Foyers sowie dem Speisesaal sorgen abgehängte Akustikdecken für ein angenehmes Aufenthalts- und Arbeitsklima. Dass sich auch das Design der Deckensysteme nahtlos in die neue und moderne Innenraumgestaltung integriert, versteht sich von selbst.

 

In den Sanitärbereichen kommen spezielle Streckmetalldecken mit Akustikauflage zum Einsatz. Hinter diesen Zwischendecken verlaufen die erneuerten Installationen der Haustechnik. An dieser Stelle punktet die rhtb: projekt gmbh mit präziser zeitlicher Abstimmung – einerseits mit anderen Gewerken, andererseits mit der WKO-Projektleitung. Schließlich wurden sämtliche Arbeiten im laufenden Vollbetrieb des Gebäudes umgesetzt.

 

Daten & Fakten

 

Architekten:

Bauzeit:

Verbaute Fläche:  m²

ERBER GROUP CAMPUS

 

In mehr als 120 Ländern dieser Welt aktiv, aber in Österreich zuhause: die ERBER Group, ein Spezialist rund um Futter- und Lebensmittelsicherheit, bekennt sich mit der neu errichteten Konzernzentrale in Getzersdorf (NÖ) ganz klar zu ihren österreichischen Wurzeln. Als heimisches Unternehmen wurde die rhtb: projekt gmbh mit der Realisierung besonders herausfordernder Boden- und Wandkonstruktionen betraut.

 

Als komplett neu geplantes Projekt speilt die Konzernzentrale der ERBER Group, wie man so sagt, „alle Stücke“: die rund 11.000 m² Gebäudefläche für ca. 220 Mitarbeiter zeichnen sich vor allem durch räumliche Offenheit und jede Menge natürlichen Lichteinfalls aus. Der Campus ist auf Wachstum ausgelegt, denn in den kommenden Jahren soll der Mitarbeiterstand in Getzersdorf auf über 450 Spezialisten aus aller Welt anwachsen – die infrastrukturellen Voraussetzungen des Gebäudes müssen dafür selbstverständlich schon von Anfang an berücksichtigt werden.

 

Vieles davon befindet sich innerhalb der Doppelbodensysteme, die von rhtb: installiert wurden, darunter klassischer Standard-Hohlboden (350 m²) sowie Combo T Aqua in den Nassbereichen (210 m²). Die Büroflächen (6.000 m²) wurden mit einem Calciumsulfatplatten-Doppelbodensystem ausgestattet, in den Schwerlastenbereichen (150 m²)kamen deutlich stärkere Schaltwartenböden zum Einsatz.

 

Die Systemtrennwände sind fast durchgehend transparent gehalten. Die1-schalige „Glassline“- (390 m²) sowie 2-schalige „Panorama“-Serie (270 m²) sorgen gleichzeitig für Lichtdurchlass und Schallschutz. Spezielle Holztürblätter, außergewöhnliche Maße elektrischer Jalousien und weitere architektonische Details wurden erst vor Ort beauftragt und innerhalb kürzester Zeit von rhtb: umgesetzt. Flexibilität war somit das Maß der Dinge: Trotz engem Zeitplans zusätzliche Sonderwünsche zu berücksichtigen – das macht den ERBER Campus wortwörtlich zu einem Best-Practise-Projekt.

 

Daten & Fakten

 

Architekten:

Bauzeit:

Verbaute Fläche:  m²

PORR ARBEITSWELT NEU

 

Wenn der international tätige Baukonzern PORR für die Modernisierung der eigenen Zentrale die rhtb: projekt gmbh als einziges externes Unternehmen beauftragt, ist das ein Beweis für die herausragende Innenausbau-Expertise des steirischen Familienbetriebs. Vor allem, wenn die sensiblen Arbeiten mitten im laufenden Bürobetrieb durchzuführen sind.

 

Die PORR-Konzernzentrale in der Absberggasse 47, 1100 Wien, bestehen aus einem markanten Hochhaus mit 19 Geschoßen und einem angrenzenden Flachbau mit 7 Etagen. Die Planung, die beiden Gebäude im laufenden Arbeitsbetrieb zu entkernen und infrastrukturell zu modernisieren, stellt auch das stresserprobte Team der rhtb: projekt gmbh vor eine spannende Herausforderung. „Just in time“ lautet das Erfolgsgeheimnis, um sämtliche Gewerke innerhalb des engen Zeitplans für den trockenen Innenausbau unter einen Hut zu bringen.

 

Die Umsetzung war durchaus eine logistische Meisterleistung: Bei laufendem Bürobetrieb wurden einzelne Geschoße geblockt und die Arbeitsplätze auf andere Etagen aufgeteilt. Anstelle eines ursprünglich geplanten Außenaufzugs, wurde ein bestehender Lift im Inneren des Gebäudes modifiziert. Die Bauabschnitte waren zeitlich extrem kurz kalkuliert, sämtliche Gewerke arbeiteten „just in time“ einander zu. Eine zusätzliche Komplikation für die rhtb: projekt gmbh: die Naturmaße für die zu Glas-Systemwände konnten erst nach dem Abbruch genommen und bestellt werden. Hier galt es, besonders präzise und flexibel zu agieren.

 

Die PORR Arbeitswelt neu steht ganz im Zeichen von Transparenz und offenheit. Bestehende Holzwände wurden bagebrochen und durch moderne einschalige Glas-Systemwände sowie zweischalige Panoramawände und Nurglastüren ersetzt. Die Teppichfläche wurde ausgetauscht und erneuert sowie eine neue Kühldecke installiert. Das rhtb:-Team konnte bei diesem Projekt beweisen, dass es sich auch als externe Spezialisten ihres Fachs perfekt in die Abläufe eines Baukonzerns einfügen kann – vor allem bei besonders sensiblen Leistungen rund um die eigene Konzernzentrale.

 

Daten & Fakten

 

Übersicht: verbaute Materialmengen

 

  • Abbruch bestehende Systemtrennwände: ca. 8.200 m²
  • Systemtrennwände Glassline (1-schalig): ca. 4.000 m²
  • Systemtrennwände Panorama /2-schalig): ca. 50 m²
  • Türelemente mit Nurglastüren:  ca. 80 Stk
  • Abbruch Bestandsteppich:  ca. 11.000 m²
  • Montage Teppich neu:   ca. 11.000 m²
  • Sockelleisten neu:   ca. 3.800 m²
  • Montage Kühldecke:   ca. 11.000 m²

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